Mit Leidenschaft für die Koshere Küche

Kosheres Essen mit hingabe seit 2006

Wer wir sind

Samuel M. Zach ist ein streng koscheres Catering-Unternehmen, das 2006 in Hamburg gegründet wurde. 2012 zog das Unternehmen mit dem Namen Milo nach Berlin und ist seitdem auf dem lokalen gastronomischen Markt sowie auf dem Tourismusmarkt aus Israel und dem Rest der Welt tätig. Milo führt Catering-Arbeiten in verschiedenen Hotels in Berlin durch und bietet koschere Gerichte für verschiedene Gruppen an. In der Tifferet Israel Synagoge in der Passauer Straße 4 bietet Milo Platz für Gruppen von 10 bis 60 Gästen und bietet eine Vielzahl von Menüs zur Auswahl. Die Synagoge steht den Betenden zur Verfügung. Gegenüber dem Synagogengebäude befindet sich das berühmte Kaufhausgebäude KaDeWe.

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Frische mediterrane Küche

Wir kreieren köstliche mediterrane koschere Köstlichkeiten.

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Milo und seine Geschichte

Manche Menschen hinterlassen ihre ganz persönlichen Lebensspuren und diese wirken bis in die nächsten Generationen nach – so auch der Lebensweg von Milo Sack.

Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts wird Milo 1910 als erstes von drei Kindern in Berlin in der Brunnenstraße geboren. Noch heute erinnert eine Gedenktafel an die jüdische Buttergroßhandlung der Gebrüder Weinberger dort in der Straße, in der Milo’s Familie lebte und arbeitete. Milo ist damals aktives Mitglied im Turn- und Sportverein Bar Kochba, dem heutigen TuS Makkabi Berlin Verein.

Seine Begeisterung für Sport treibt ihn zu solch sportlichen Höchstleistungen, dass er sich im Alter von 23 Jahren als Teilnehmer der deutschen Delegation für die Makkabi-Wettkämpfe in Israel qualifiziert. Diese erste Maccabiah (Makkabiade) findet 1932 mit 20.000 Besuchern und etwa 390 Athleten aus 14 Ländern statt. Dort trifft er Iren Grossmann und verliebt sich in sie. Er kehrt zurück nach Berlin und entscheidet sich für die Aliah nach Israel.

In Israel arbeitet er am Anfang in der bekannten Totes-Meer Fabrik. Bereits ein Jahr später – 1934 – heiraten Milo und Iren. Besonders die sportliche Leidenschaft vereint das Paar. Gemeinsam nehmen sie im darauffolgenden Jahr – nun als Teilnehmer der israelischen Delegation – an der zweiten Maccabiah 1935 teil. Diesmal als zwei von rund 1.350 Sportlern aus 28 Ländern und mit knapp 50.000 Besuchern.

1948 sollte ein Schicksalsjahr für die gesamte Familie und auch die jüdische Gemeinschaft im Herzen Jerusalems werden. Am Morgen des 22. Februar kommt es zu einem Terror-Anschlag, der von dem arabischen Hauptquartier in der Region Jerusalem und mit Hilfe britischer Desserteure ausgeführt werden sollte. Um 6:30 Uhr Zeit erreichen drei mit Sprengstoff beladene Militärtransporter die Ben Yehuda Straße und damit das jüdische Zentrum Jerusalems.

Die darauffolgende gewaltige Explosion kostet 58 Menschen das Leben, verletzt bis zu 200 junge und alte Anwohner sowie Arbeiter schwer und zerstört mehrere Gebäude bis auf die Grundmauern. Schwerverletzt überlebt Milo den brutalen Angriff, der in die Geschichtsbücher als historischer Terrorakt gegen die jüdische Gemeinschaft eingehen wird. Am 19. April 1948 erliegt der erst 38-jährige Milo seinen Kopfverletzungen. Familie, Freunde und Nachbarn verabschieden sich von dem charismatischen und jungdynamischen Sportler und erweisen dem Zionisten bei seinem Begräbnis auf dem Sanhedria Friedhof in Jerusalem die letzte Ehre.

Nach seinem Tod führt sein Bruder Jakob das Café Alaska im Sinne Milo’s weiter. So erinnert bis zur Schließung im Jahr 1978 die Seele des inzwischen berühmte Café Alaska an den führsorglichen Familienvater, den zuverlässigen Freund und den hilfsbereiten Nachbarn Milo. Schon wenige Dekaden später sollten diese Erinnerungen eine neue Heimat finden: 2012 landen sein Enkel Samuel Zach mit seiner Frau Avigail und den drei Söhnen Colin, Tomer und Oriel in Berlin und gründen im Stadtteil Wilmersdorf „MILO – Koscheres Restaurant und Catering“.

Für Samuel Zach ist sein Großvater ein „Mann des Lebens – ein charismatischer Mensch, der beliebt war und das Leben liebte.“ Im MILO lebt seine Seele weiter und so ist Großvater Milo Sack – über 110 Jahre nach seiner Geburt in Berlin und 88 Jahre nach seinem Weggang aus seiner Stadt – wieder aktiv mit seinem Namen in Berlin zurück und beflügelt den inzwischen über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Koscheren Cateringservice MILO der Familie Zach.